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Typical dangers of forests: not grounds for liability

15.01.21

Category: Front News, Walking News

Waldtypische Gefahren kein Haftungsgrund

Ein aktuelles Gerichtsurteil zum Thema Verkehrssicherungspflicht stärkt die Position der Wandervereine und Waldbesitzer: Einem Mann, der von einem umstürzenden Baum auf einem zertifizierten Wanderweg im Harz verletzt wurde, steht nach dem Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg kein Schadensersatz zu.

Einer Pressemitteilung des Deutschen Wanderverbandes zufolge, verwies das Gericht in seinem Urteil ausdrücklich auf waldtypische Gefahren, denen sich jeder Waldbesucher auf eigene Gefahr aussetze.

Aus Sicht des Schwarzwaldvereins stärkt dieses Urteil erneut die Position der Waldbesitzer und die der Wandervereine, die sich darauf berufen können, nicht für Schäden aus waldtypischen Gefahren auf markierten Wanderwegen haftbar gemacht zu werden.

Das Wegereferat des Schwarzwaldvereins sieht im Urteil ein gutes Argument gegenüber skeptischen Waldbesitzern, die in der Duldung von Wanderwegen ein Haftungsrisiko befürchten.

Wenn eine erhöhte Verkehrssicherungspflicht in Hinblick auf waldtypischen Gefahren nicht einmal auf zertifizierten und touristisch stark beworbenen Wegen gelte, so Wegereferent Patrick Schenk, dann umso weniger auf den normalen Wanderwegen, wie etwa den 18.000 Kilometern örtlicher Wege mit gelber Raute.

Der Schwarzwaldverein sieht das Urteil auch als Appell an Waldbesucher, ihren Aufenthalt in der Natur nicht als rundum abgesichertes Vergnügen zu betrachten, sondern sich die Risiken und Gefahren bewusst zu machen. "Dies gilt besonders in diesem Corona-Winter, in dem sich an Wochenenden besonders viele Menschen auf dem Weg in die Natur machen und wo aufgrund von reichlich Schnee in den Wäldern zusätzliche Vorsicht angebracht ist" meint Mirko Bastian, Hauptgeschäftsführer des Schwarzwaldverein e.V..

MEHR INFO:
Pressemitteilung des Deutschen Wanderverbandes vom 13.1.2021 Acrobat Download PDF

 

 

 

TYPICAL DANGERS  OF FORESTS ARE NOT GROUNDS FOR LIABILITY
A recent court ruling on the issue of road safety strengthens the position of walking associations and forest owners: A man who was injured by a falling tree on a certified walking trail in the Harz Mountains is not entitled to damages according to the ruling of the Naumburg Higher Regional Court.

According to a press release of the Deutscher Wanderverband, the court explicitly referred in its judgement to dangers typical of forests, which every forest visitor exposes himself to at his own risk.

From the point of view of the Schwarzwaldverein, this judgement again strengthens the position of forest owners and that of walking clubs, which can claim not to be held liable for damages resulting from forest-typical dangers on marked walking trails.

The Schwarzwaldverein's trails department sees the ruling as a good argument against sceptical forest owners who fear a liability risk in tolerating walking trails.

If an increased duty of care with regard to forest-typical dangers does not even apply to certified trails that are heavily promoted for tourism, then all the less so on normal walking trails, such as the 18,000 kilometres of local trails with the yellow rhombus, says a trail expert Patrick Schenk.

The Schwarzwaldverein also sees the ruling as an appeal to forest visitors not to regard their stay in nature as an all-round secured pleasure, but to be aware of the risks and dangers. "This is especially true in this Corona winter, when a particularly large number of people head out into nature at weekends and where extra caution is advisable due to abundant snow in the forests" says Mirko Bastian, General Manager of the Schwarzwaldverein e.V.

MORE INFO:
Press release of the Deutscher Wanderverband from 13.1.2021 Download PDF

 

 

 

 

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